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remsi

Neuigkeiten......... aus Barnsley


25/06/20
"Mit Widmung an unsere Freunde und Partnerstadtvereine"

Frisch komponiert!

Anbei der neueste Song von Richard Kitson.

Die Corona-Maßnahmen werden auch in England nach und nach gelockert, und wir blicken auf die monatelange Kontaktsperre zurück, die uns alle unter Druck gesetzt hat. Freundschaften haben in dieser Zeit der Isolation möglicherweise gelitten, aber jetzt können wir uns alle auf ein Wiedersehen freuen, „when we can gather without any fears, eat salty snacks and drink ice cold beers“ - „The day will come“

Ein großes Dankeschön an Richard für seinen tollen neuen Song, der allen unseren Freunden in Gmünd und beiden Partnerstadtvereinen gewidmet ist.  

16/05/20
"Barnsley – Geburtsort von Sir Michael Parkinson und Studienort der Arctic Monkeys"

Vor Kurzem habe ich den folgenden Artikel des freiberuflichen Journalisten und Feuilletonschreibers Phil Penfold gelesen, der im Rahmen seiner Serie über Städte in Yorkshire in der Tageszeitung „Yorkshire Post“ erschien. Der Artikel bietet allen, die Barnsley durch Besuche gut kennen (manche seit mehr als 50 Jahren), und auch neuen Mitgliedern die Gelegenheit, ihr Wissen aufzubessern und vielleicht sogar ein paar neue Informationen zu entdecken. Obwohl wir uns während der Corona-Krise nicht von Angesicht zu Angesicht sehen können, wird dieser Artikel vielleicht schöne Erinnerungen an vergangene Besuche in Barnsley wecken, da Orte erwähnt werden, die wir gemeinsam erkundet haben: Wentworth Castle, Elsecar Heritage Centre mit der Newcomen-Pumpe und Experience Barnsley – ganz zu schweigen von einem Pint Barnsley Bitter! Für diejenigen, die Barnsley noch nicht kennen, dient der Artikel hoffentlich als Anregung für einen Besuch in der Zukunft. Auch unser neues Stadtzentrum nimmt mehr und mehr Gestalt an, sodass wir es kaum abwarten können, allen unsere neuesten Sehenswürdigkeiten vorzustellen.
Ich bin Phil Penfold und der Yorkshire Post zu Dank verpflichtet, diesen Artikel speziell auf unserer Website veröffentlichen zu dürfen. Vielen Dank an beide.

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In der neuesten Ausgabe unserer Serie über Städte in Yorkshire berichtet Phil Penfold aus Barnsley, einer forsch-frechen Stadt mit viel Herz und einer faszinierenden Geschichte.

Grimethorpe band

Die Grimethorpe Colliery Band. Copyright: jpimedia

Die wenigsten Städte in Yorkshire können so viele verschiedene Vororte innerhalb des Stadtgebiets vorweisen, wie Barnsley mit seinen etwa drei Dutzend. Alphabetisch gesehen fängt es mit Ardsley an und hört mit Wombwell auf. Dazwischen gibt es (unter anderem) Kexborough, Kingstone, Lundwood und Mapplewell. Einer der Vororte, Worsbrough, hat sogar vier verschiedene Ortsbereiche: Worsbrough Village, Worsbrough Common, Worsbrough Dale und Ward Green.
Barnsley hat fast 100,000 Einwohner und ist eine Stadt faszinierender Widersprüche. Es fängt schon damit an, dass sich die Ursprünge des Ortsnamens nicht genau nachverfolgen lassen.

Barnsley town hall

Rathaus Barnsley. Copyright: jpimedia

Welche Version auch immer stimmt, als die normannischen Vermesser auftauchten, fanden Sie einen Ort von etwa 200 Seelen vor. Auch über die nachfolgenden Jahrhunderte erhöhte sich die Einwohnerzahl nur geringfügig.

Bis Mitte des 16. Jahrhunderts hatten die Mönche des Priorats Pontefract eine Filialkirche gegründet und dem Ort war per königlichem Dekret das Marktrecht zugestanden worden (jeden Mittwoch). Darüber hinaus gab es alljährlich zu Michaeli einen viertägigen Jahrmarkt sowie drei weitere Jahrmärkte.

Im Lauf der Zeit und mit zunehmender Mobilität der Bevölkerung blühte das Stadtzentrum auf. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Stadt ein wichtiges Zentrum für die Leinenweberei. Später kamen Schwerindustrie und verarbeitendes Gewerbe hinzu, wie auch die Gründung vieler Kohlebergwerke.

B main colliery

Der frühere Förderturm an der Zeche Barnsley Main Colliery. Copyright: jpimedia

Eines dieser Bergwerke war in Elsecar. Es befand sich (wie viele andere) im Besitz der Familie Fitzwilliam, die durch den Bergbau ungeheuer reich geworden war. Der Historiker Peter Brown schreibt zurzeit ein Buch über das nahe gelegene prächtige Anwesen der Grafen Fitzwilliam, Wentworth Woodhouse. Er sagt, die Fitzwilliams waren wohlwollende Grundbesitzer und gute Arbeitgeber.

„In Elsecar – heute ein beliebtes Industriedenkmal – gab es damals Zechen, eine Eisenhütte, Hammerwerke und Fertigungsbetriebe. Güter konnten zunächst per Kanal transportiert werden, Kohle später über eine Eisenbahnlinie. Einer der Aufseher konnte den Grafen sogar davon überzeugen, dass frische Luft die Lebensqualität seiner Arbeiter steigern würde. In der damaligen Zeit war das eine unglaublich fortschrittliche Ansicht.“

Die Familie hat viele Spuren hinterlassen. „Heute braucht man in Barnsley meist nicht weit zu gehen, um eine Straße zu finden, die nach der Familie benannt ist. Die Fitzwilliams waren sich des Werts ihrer Arbeiter bewusst und unterstützten „ihre“ Familien.“

Sir michael and Dickie

Zwei der berühmtesten Söhne von Barnsley:
Sir Michael Parkinson (links) und Dickie Bird.
Foto: John Giles/PA Wire Copyright: pa

Darüber hinaus führten sie viele technische Neuerungen ein. „Elsecar ist Heimat der einzigen Newcomen-Pumpe, die sich noch am ursprünglichen Standort befindet. Die dampfbetriebene Maschine wurde 1795 vom 4. Grafen Fitzwilliam installiert, um Wasser aus dem neuen Bergwerk zu pumpen. Zu Spitzenzeiten wurden pro Minute sage und schreibe 2700 Liter abgepumpt. Das ist selbst für heutige Zeiten erstaunlich.“

Die Hochzeit der Eisenbahnkonstruktion ging natürlich auch an Barnsley nicht vorbei. Dutzende von Unternehmen bauten neue Bahnlinien in ganz Großbritannien, die alle miteinander um Passagiere und Fracht konkurrierten. Es überrascht nicht, dass sich die neuen Linien in Städten wie Leeds, York und Sheffield nur so drängelten, aber Barnsley übertraf sie damals alle.
1840 errichtete der Eisenbahnbetreiber North Midland Railway etwa fünf Kilometer außerhalb der Stadt den Bahnhof Cudworth. Zehn Jahre später eröffnete der Manchester and Leeds Railway die Barnsley Exchange im Stadtzentrum. Und 20 Jahre danach wurde der Regent Street-Bahnhof durch Midland Railway gegründet, zunächst nicht viel mehr als ein Holzschuppen.
Später entstand ein permanenterer Bau, teilweise unter Einbeziehung des alten Gerichtsgebäudes. 1873 wurde der Bahnhof daher in „Barnsley Court House Station“ umbenannt.
Reisende, die in viktorianischen Zeiten eine Fahrkarte nach Barnsley kaufen wollten, hatten also nicht nur die Qual der Wahl, sondern waren wahrscheinlich auch ziemlich verwirrt.

the Glassworks

Heute gibt es in Barnsley einen modernen Bahnhof mit direktem Zugang zum benachbarten Busbahnhof. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zur funkelnagelneuen Markthalle und dem Alhambra-Einkaufszentrum. Diese clevere bauliche Konsolidierung unter dem Namen „The Glassworks“ hat ihre Ursprünge im Jahr 2002, als die Stadt Barnsley und ihre Partnerunternehmen den ambitiösen Konsultationsplan „Re-thinking Barnsley“ vorlegten, ein langfristiges Erneuerungsprogramm für die Innenstadt. Vielleicht hat sich einer der an diesem erfolgreichen Projekt Beteiligten an das erinnert, was Graf Fitzwilliam damals in Elsecar vollbracht hatte: alles einfach zugänglich an einem Ort zu haben. Das macht heute (wie auch damals) absolut Sinn.

Das wohl beeindruckendste Gebäude der Stadt ist das imposante Rathaus im Art-Déco-Stil, entworfen vom englischen Architekten Arnold Thornley, der auch für das nordirische Parlamentsgebäude Stormont verantwortlich zeichnet. Es wurde 1933 von Edward, Prinz von Wales (später Edward VIII und Herzog von Windsor) eingeweiht. Vielleicht wusste Edward, dass sich gegenüber des Rathauses eine Gedenktafel für seine Großmutter Victoria befindet, bevor sie Königin wurde. Sie wurde zum Gedenken an einen Besuch der jungen Prinzessin in der Stadt (zusammen mit ihrer Mutter, der Respekt einflößenden Herzogin von Kent) angebracht.

Das Rathaus ist zwar ein bemerkenswertes Gebäude, wurde aber später von George Orwell in seinem Buch „The Road to Wigan Pier“ stark kritisiert. Orwell hielt sich zwecks Recherche ebenfalls in Barnsley auf, aber im Gegensatz zur Prinzessin ein Jahrhundert zuvor kam er bei Bergarbeiterfamilien unter, von denen aufgrund der Kosten von 188.037 britischen Pfund (eine damals enorm hohe Summe) keiner ein gutes Wort über das Rathaus zu verlieren hatte. Nach Ansicht von Orwell hätte man mit dem Geld eher die sozialen und Wohnverhältnisse der Arbeiterklasse verbessern sollen.

experience barnsley

Heute beherbergt das Gebäude „Experience Barnsley“, wohl eines der besten Museen in Yorkshire, das der Geschichte der Stadt in Vergangenheit und Gegenwart gewidmet ist. Es handelt sich um eine eindrucksvolle Sammlung von Galerien, die größtenteils aus Objekten, Archiven (und Geschichten) besteht, die von den Anwohnern gestiftet oder als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden. Die kuratorische Arbeit ist bewundernswert, sodass das Museum immer wieder neu fasziniert. Einige der frühesten Archive datieren aus dem 12. Jahrhundert, aber die fortlaufend geänderten Exponate umfassen auch immer aktuelle Bezüge.

Auf einer Hügelkette mit Blick nach Sheffield und Elsecar liegt das prunkvolle Wentworth Castle. Eigentlich ist es gar kein „Castle“, nur in den Gärten steht die Ruine eines kleinen Burg-Zierbaus. Die wunderschöne Gartenanlage gehört heute als einziges „Grade 1“ Parkland in Südyorkshire zum National Trust. Über viele Generationen hinweg gehörte Wentworth den Grafen von Strafford, bis dann der letzte Besitzer, Bruce Vernon Wentworth, Haus und Garten 1948 an die Barnsley Corporation verkaufte.

Barnsley ist ein kurioses und wundervolles Nebeneinander von Fakten, Zahlen, Menschen und Ereignissen. 1977 wurde hier der erste Container für Altglas-Recycling aufgestellt. Mitglieder der Gruppe Arctic Monkeys studierten Musik am Barnsley College, und die in Penistone geborene Kate Rusby ist eine der besten britischen Folksängerinnen und Liedermacherinnen.

Die Stadt ist Geburtsort bekannter Persönlichkeiten wie dem Journalisten, Broadcaster und Autor Sir Michael Parkinson, der Autorin Joanne Harris und Tommy Taylor, einem der „Busby Babes“-Fußballer von Manchester United, der beim Münchner Flugzeugunglück ums Leben kam. Weiterhin zu nennen wäre die Grimethorpe Colliery Band, die Blaskapelle aus dem Film „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“. Außerdem ist Barnsley die Heimat des legendären Cricket-Schiedsrichters Dickie Bird, verewigt in einer Statue des Bildhauers Graham Ibbeson, der selbst aus der Stadt stammt. Und nicht jede Stadt hat ihren eigenen Barden: den großartigen Dichter Ian McMillan.

Der Lokaldialekt ist so undurchschaubar, dass selbst Leute aus benachbarten Städten wie Rotherham und Doncaster nach eigenen Angaben ein Wörterbuch Barnsley-English dabei haben müssen, um alles zu verstehen.

Ken Loach filmte hier 1969 den Klassiker „Kes“, der auf dem Bestsellerbuch „A Kestrel for a Knave“ des in Hoyland geborenen Autors Barry Hines beruht. Der Film ist ständiger Vertreter unter den britischen Top-Ten-Filmen des British Film Institute. Tausende von Fans sind in der Lage, wortgetreu den Text des Lehrers Mr Sugden aus der Fußballplatz-Szene aufzusagen, gespielt vom beliebten Schauspieler Brian Glover. Für Glover war der Film Auftakt zu einer glanzvollen Karriere.

Und es versteht sich von selbst, dass Barnsley Bitter eines der besten und wohlschmeckendsten Biere in ganz Yorkshire ist. Bleibt uns nur noch, mit einem Glas Ale aus Barnsley auf diese bemerkenswerte Stadt anzustoßen.

Artikel mit freundlicher Genehmigung von Phil Penfold,
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Yorkshire Post. - https://www.yorkshirepost.co.uk

12/05/20
"Virtuelle Aufmunterung!"

Genau bei wie unseren Vereinen können die Mitglieder der Barnsleyer Frumptarn Guggen Band zurzeit aufgrund der Covid-19-Einschränkungen nicht persönlich zusammenkommen, was sie aber nicht von einem „virtuellen Treffen“ abgehalten hat, um ihre vielen Fans auf der ganzen Welt in diesen schwierigen Zeiten aufzumuntern.

Wir stellen hiermit die "virtuelle Frumptarn Guggen Band" vor.

Gemeinsam mit der Band senden wir unsere besten Wünsche aus Barnsley und hoffen, dass alle in Gmünd gesund sind und es auch bleiben. Wie schon die Queen in ihrer Ansprache sagte: Es werden wieder bessere Zeiten kommen, und wir werden uns ganz bestimmt wiedersehen!

 

23/04/20
"Ich wünsche allen einen Happy St. George's Day"

st georges day

Wie bei vielen frühen Heiligen sind die genauen Einzelheiten des Lebens des heiligen Georg ein Geheimnis. Die berühmteste Geschichte ist „Der heilige Georg und der Drache“, die aus der Erzählung „Die goldene Legende“ aus dem 13. Jahrhundert stammen soll. Darin reitet Sankt Georg nach Silene (im heutigen Libyen), um die Stadt von einem Drachen zu befreien, der Menschen frisst. Diese Geschichte wurde später übersetzt und im 15. Jahrhundert in England veröffentlicht. Die Legende wurde im Verlauf der Jahre unzählige Male abgeändert und ist auch heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, noch sehr beliebt.

In der bekannten Version aus Jacobus da Varagines „Legenda Aurea“ (Die goldene Legende, um 1260) spielte sich die Erzählung von Sankt Georg und dem Drachen in der Stadt „Silene“ in Libyen ab. Silene wurde von einem Gift speienden Drachen geplagt, der in einem nahe gelegenen Teich lebte und die Landschaft vergiftete. Um zu verhindern, dass die Stadt selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde, opferten ihm die Menschen täglich zwei Schafe, dann einen Mann und ein Schaf und schließlich ihre Kinder und Jugendlichen, die per Los ausgewählt wurden. Einmal fiel das Los auf die Tochter des Königs. Der König bot all sein Gold und Silber, um seine Tochter zu verschonen, aber das Volk lehnte dies ab. Die Tochter wurde als Braut gekleidet zum Teich hinausgeschickt, um dem Drachen geopfert zu werden.st george

Der heilige Georg kam zu dem Zeitpunkt zufällig an diesen Ort. Die Prinzessin versuchte, ihn wegzuschicken, aber er schwor zu bleiben. Während ihrer Unterhaltung tauchte der Drache aus dem Teich auf. Der heilige Georg machte das Kreuzzeichen und griff den Drachen zu Pferde an, wobei er ihn mit seiner Lanze schwer verwundete. Dann rief er der Prinzessin zu, sie solle ihm ihren Gürtel zuwerfen, den er dann um den Hals des Drachens legte. Als sie dies tat, folgte der Drache dem Mädchen wie ein "sanftmütiges Biest" an der Leine. Die Prinzessin und der heilige Georg führten den Drachen zurück in die Stadt Silene, wo er die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte. Sankt Georg bot an, den Drachen zu töten, wenn die Bürger einwilligten, Christen zu werden und sich taufen zu lassen. Fünfzehntausend, einschließlich des Königs von Silene, konvertierten zum Christentum. Daraufhin tötete Georg den Drachen, indem er ihn mit seinem Schwert enthauptete, und die Leiche wurde auf vier Ochsenkarren aus der Stadt gebracht. Der König ließ an der Stelle, an der der Drache starb, eine Kirche für die selige Jungfrau Maria und den heiligen Georg errichten. Von ihrem Altar sprudelte eine Quelle mit Wasser, das alle Krankheiten heilte. In der lateinischen Version durchbohrt der Heilige den Drachen mit dem Speer, bevor er ihn mit dem Schwert tötet. Die Erzählung der Goldenen Legende ist die Hauptquelle für die Geschichte von St. Georg und dem Drachen, wie man sie in Westeuropa kennt, und ist daher für den heiligen Georg als Schutzpatron Englands von Bedeutung. Die Prinzessin bleibt in der Fassung der Goldenen Legende namenlos. Der Schriftsteller Richard Johnson aus dem Elisabethanischen Zeitalter nennt sie in seinem Werk "Seven Champions of Christendom" (1596) "Sabra". In dieser Fassung wird sie als Prinzessin von Ägypten ausgegeben. Der Autor nimmt sich in diesem Werk große künstlerische Freiheit, da St. Georg die Prinzessin Sabra heiratet und englische (!) Kinder mit ihr hat, von denen eines der romantische Held Guy of Warwick wird. Ich wünsche allen einen "Happy St. George's Day"

07/04/20
"Entwicklungen in Barnsley"

Mittlerweile gilt auch hier eine allgemeine Ausgangssperre, und man muss sich überlegen, wie man die Zeit am besten herumkriegt. Eine gute Möglichkeit ist, über Apps, Skype oder Social Media mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Schön ist auch, dass wir von talentierten Leuten unterhalten werden, beispielsweise mit Flashmobs oder anderen Vorführungen, siehe vorheriger Eintrag auf dieser Seite. Ich dachte mir, dass dies eine gute Gelegenheit ist, euch alle über die fantastischen Entwicklungen in Barnsley auf dem Laufenden zu halten. Wir können es kaum erwarten, den Gmündern beim nächsten Besuch (nach der Corona-Krise!) das neue Barnsley vorzustellen!

Im Stadtzentrum hat sich in den letzten Monaten viel verändert und auch in Zukunft wird sich noch einiges tun. Ich konnte vor den aktuellen Einschränkungen ein paar Fotos zum Fortschritt der Bauarbeiten machen. Über die Eröffnung unserer tollen neuen Stadtbücherei haben wir ja bereits berichtet. Das war der Start, im Video unten seht ihr den aktuellen Stand der Dinge. Ich hoffe, dass dies einen guten Eindruck darüber gibt, wie weit wir sind und wie das neue Zentrum schließlich aussehen wird. Nicht schlecht, oder?
Alle meine Fotos gebe ich allerdings noch nicht preis. Ich weiß zwar, wie interessiert die Gmünder an den Entwicklungen hier in Barnsley sind, aber ein paar Überraschungen soll es auf eurem nächsten „Walk around Barnsley“ ja noch geben.

barnsley group

Wir freuen uns schon darauf, euch hoffentlich alle gesund in Barnsley wiederzusehen!

22/03/20
"Zurzeit in Selbstquarantäne?"

Jeden Tag unterhält Richard Kitson alle, die sich gerade in freiwilliger Quarantäne befinden, mit einem selbstkomponierten Song. Ist schon frustrierend, wie viele Talente dieser Mensch hat ... Viel Spaß beim Zuhören! Bleiben Sie alle gesund!

Tag zwei


19/03/20
"Jährliche Ausstellung der Royal Society of Portrait Painters jetzt online"

Die Mall Galleries in London wurden aufgrund der derzeitigen Covid-19-Pandemie geschlossen. Aus diesem Grund kann die jährliche Ausstellung der Royal Society of Portrait Painters leider nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen werden die Porträts jetzt im Internet präsentiert, eine wirklich tolle Idee! So können wir die Kunstwerke von Richard Kitson und den anderen Teilnehmern jetzt online genießen.

exh page

Bitte auf diesen Link klicken ...

https://www.mallgalleries.org.uk/whats-on/exhibitions/royal-society-portrait-painters-annual-exhibition-2020

... und dann wie gezeigt auf die Schaltfläche.


rspp page link

 

Richards Bild befindet sich auf einer der nächsten Seiten.

04/03/20
"Vorsitzender der BSGTTS bietet Hilfe beim Recycling an"

Die Bank of England (BOE) hat eine neue 20-Pfund-Note aus Polymer-Kunststoff herausgegeben, die am Donnerstag, den 20. Februar in Umlauf kam. Es handelt sich um den aktuell sichersten Geldschein der BOE, der durch zwei durchsichtige Fenster und zwei farbige Linien fälschungssicher wird.

twenty pound note front twenty note back

Aktuell sind zwei Milliarden 20-Pfund-Scheine im Umlauf. Alle aneinandergereiht würden sie die Erde fast sieben Mal umspannen! Die zurzeit im Umlauf befindlichen 20-Pfund-Noten wiegen 1,780 Tonnen. Genauso viel wie 141 Busse. Laut Statistiken der BOE bezogen sich 2018 ganze 88% aller erkannten Geldfälschungen auf diese Zwanziger.

counterfeits graph

Der neue „Turner“-20-Pfund-Schein hat die folgenden Sicherheitsmerkmale:

foils

  • Ein großes, durchsichtiges Fenster mit einer blau-goldenen Folie auf der Vorderseite zeigt den Leuchtturm von Margate und die Kunstgalerie „Turner Contemporary“. Auf der Rückseite ist die Folie silberfarben. Die Form des großen Fensters orientiert sich an der Form der Brunnen auf dem Londoner Trafalgar Square.
  • Ein Selbstporträt von Turner von 1799, das aktuell in der Tate Britain-Galerie ausgestellt ist.
  • Eines von Turners berühmtesten Bildern, „The Fighting Temeraire“.
  • Ein metallisches Hologramm. Wenn man den Geldschein bewegt, wechselt es zwischen dem Wort „zwanzig“ und „Pfund“.
  • Ein Stück lila Folie mit dem Buchstaben „T“, für das die Treppe an der Tate Britain Pate stand.
  • Das Zitat „Light is therefore colour“ aus einem Vortrag von Turner im Jahr 1818, bei dem es um die Verwendung von Licht, Schatten, Farbe und Farbton in seinen Bildern ging.
  • Turners Unterschrift aus seinem Testament, in dem er der Nation viele seiner Bilder überließ.

Die Bank of England geht davon aus, dass die neuen Scheine bis Ende Februar bereits von der Hälfte aller britischen Geldautomaten ausgegeben werden. Die Note dient als Ersatz für die frühere mit einem Bild des Wirtschaftstheoretikers Adam Smith, die seit 2007 im Umlauf ist. Auf dem neuen Schein ist nun der Maler JMW Turner zu sehen.

Wer war JMW Turner?
Joseph Mallord William Turner RA, allgemein als William Turner bekannt, war ein englischer Maler, Aquarellist und Zeichner. Er gilt als der bedeutendste bildende Künstler Englands in der Epoche der Romantik. Turner ist für seine ausdrucksvollen Farben, fantasievollen Landschaften und dramatischen Seegemälde bekannt. Auf der Rückseite des neuen 20-Pfund-Scheins ist sein vielleicht bekanntestes Ölgemälde zu sehen.  Im Bild „The Fighting Temeraire“, das in der Londoner National Gallery hängt, wird ein Segelschiff bei Sonnenuntergang von einem kleinen Dampfer an seinen letzten Ankerplatz gezogen, um dort abgewrackt zu werden. Dabei ist das Segelschiff mit dem Namen „The Fighting Temeraire“ goldweiß dargestellt und mutet fast geisterhaft an.

The Temeraire

Die Temeraire hatte 98 Kanonen und trug 1805 in der Schlacht von Trafalgar wesentlich zum Sieg der britischen Flotte bei. So wurde sie in der britischen Seefahrtgeschichte legendär. Turner wollte mit diesem Bild ein Zeichen dafür setzen, dass das glorreiche Zeitalter der Segelschifffahrt vorbei war und jetzt die Ära von Dampf und Stahl anbrach. Die von JMW Turner dargestellte Szene fand am 6. September 1838 statt, als die Temeraire auf der Themse zur Beatson's-Wert in Rotherhithe geschleppt wurde. In Wirklichkeit spielte sich dies aber etwas anders ab. Laut Überlieferungen wurde die Temeraire eigentlich von zwei Schleppbooten gezogen und es gab an diesem Tag keinen schönen Sonnenuntergang am Himmel. Turners Gemälde ist somit eine romantische Darstellung der letzten Fahrt der Temeraire. 2005 wurde das Bild in einer Umfrage der BBC zum „Lieblingsgemälde der Briten“ gewählt. Es überrascht nicht, dass die Umfrage zum 200sten Jubiläum der Schlacht von Trafalgar durchgeführt wurde. Der neue Zwanziger ist bereits der dritte von der Bank of England ausgegebene Polymer-Geldschein.
2016 gab es bereits die neue 5-Pfund-Note mit einem Abbild von Winston Churchill und 2017 die 10-Pfund-Note mit der englischen Schriftstellerin Jane Austen.

Der neue Geldschein ist auch der erste, der die Unterschrift des „Chief Cashier“ (Hauptkassierer) Sarah John aufweist, die seit 2018 im Amt ist. Sarah John sagt dazu: „Die Umstellung der 20-Pfund-Note auf Polymer ist ein wichtiger Schritt in unserem Kampf gegen Falschgeld. Ich bin allen in unserer Branche, die sich hierfür eingesetzt haben, sehr dankbar und hoffe, dass die britische Öffentlichkeit den neuen Turner-Geldschein gut annimmt.“

Dazu Mark Carney, Gouverneur der Bank of England: „Die Abbildungen auf unseren Geldscheinen sind Ausdruck des umfangreichen und verschiedenartigen Kulturerbes Großbritanniens. Turner war einer unserer großen Künstler. Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten des wohl einflussreichsten britischen Malers überhaupt jetzt als zwei Milliarden kleine „Kunstwerke“ erscheinen, nämlich auf den neuen 20-Pfund-Noten, die heute in Umlauf kommen.“

Weitere Fakten zum neuen 20-Pfund-Schein
Das Royal National Institute of Blind People (RNIB) hat in Zusammenarbeit mit der BOE dafür gesorgt, dass Geldscheine für Sehbehinderte einfacher zu handhaben sind. Der neue Schein ist größer als die 10- und 5-Pfund-Scheine und hat jeweils an der kurzen Kante Prägungen in Form von drei Gruppen separater Punkte, im Gegensatz zur 10-Pfund-Note, bei der es nur zwei Punktgruppen sind (siehe roter Pfeil).

for the blind

Dazu ein Sprecher für das RNIB: „Mit Geld umzugehen ist für Blinde oder Sehbehinderte oft ein Problem, da die unterschiedlichen Noten und Münzen nur schwer zu unterscheiden sind. Wir hoffen, dass diese neuen Geldscheine dafür sorgen, dass Sehbehinderte sich damit jetzt leichter tun.“

Kunststoffgeld ist sehr viel langlebiger, aber es stellt sich die Frage, wie lange es überhaupt noch gebraucht wird. Der Anstieg von kontaktlosen Karten und des Internet-Shopping bedeuten, dass innerhalb des nächsten Jahrzehnts weniger als jede zehnte Transaktion in bar erfolgen wird. Aktivisten setzen sich allerdings dafür ein, dass der „Chancellor“ (britischer Finanzminister) dafür sorgt, Banknoten und Münzen für die Millionen von Bürgern zu erhalten, die sie nach wie vor verwenden. Die Banken sollten gezwungen werden, ihren Kunden einen angemessenen Zugang zu Bargeld zu ermöglichen, sagen sie.

Die BOE kündigt jeweils sechs Monate im Voraus an, dass ein Schein oder eine Münze aus dem Verkehr genommen wird. Sechs Monate ist keine lange Zeit. Ich schlage daher vor, dass ALLE in Schwäbisch Gmünd ihre alten Zwanziger ausgraben und mir so schnell wie möglich zum Recycling zukommen lassen! Im nächsten Jahr erscheint der neue 50-Pfund-Polymer-Geldschein mit einem Bild des englischen Mathematikers Alan Turing, der im zweiten Weltkrieg wichtige Codes entschlüsselt hat ... Ich kann es kaum abwarten!


26/02/20

"Mitglieder der BSGTTS folgen Einladung von Barnsley Mayor"

afternoon tea pose

Mitglieder der BSGTTS anlässlich einer Einladung von Barnsley Mayor Councillor Pauline Markham und ihrem Ehemann im Barnsleyer Rathaus. In entspannter Atmosphäre genoss man typisch englischen "Afternoon Tea".

25/02/20
" Richard Kitson-Bild in Ausstellung der Royal Society of Portrait Painters"

rk painting

Herzlichen Glückwunsch an Richard Kitson, dessen Porträt " Zwei junge Maler" für die Ausstellung der Royal Society of Portrait Painters in den Mall Galleries in London ausgewählt wurde. Die Ausstellung läuft vom 7. bis zum 22. Mai.

08/02/20
"Antwort von Sir Steve Houghton, Leader of Barnsley Council, an Michael Länge"

steve houghton


Botschaft von Councillor Houghton

Lieber Michael Länge,
herzlichen Dank für Ihren Brief an die Bürger von Barnsley. Ich werde den Artikel an unsere Lokalzeitung, das Barnsley Chronicle, weiterleiten.

Was auch immer infolge des Austritts Großbritanniens aus der EU passiert, die Freundschaft zwischen Barnsley and Schwäbisch Gmünd wird weiterbestehen, und wir freuen uns schon darauf, 2021 das 50-jährige Bestehen unserer Partnerschaft zu feiern.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Councillor Sir Steve Houghton, CBE, Leader of the Council


31/01/20
"Botschaft aus Barnsley an Schwäbisch Gmünd"

letter to gmund

17/12/19
"Gmünder Tagespost "Zitat des Tages"

Translation: We may be going out of the European Union, but they'll never take us out of Schwäbisch Gmünd !
Alan Brentnall - Chairman: Barnsley - Schwäbisch Gmünd Society

greetings

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